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Theo
       


1959

Ich ahnte noch nichts von der Schule und Kinderheimen.

Aufgewachsen in einem behüteten bürgerlichen Umfeld mit stetig aufsteigenden Wohlstandserrungenschaften wie Telefon, S/W-Fernseher und Urlaub.

Oberhausen in der Niederrhein-Region und am Rande des Ruhrgebiets war eine stark prosperierende Region der Nachkriegszeit, die von der Stahlerzeugung und Weiterverarbeitung wie in der GHH, Babcock und der HOAG, lebte.

Aber auch die chemische Industrie hatte ihre Ableger mit der Ruhrchemie in Holten, in der mein Vater als Laborant bis 1969 arbeitete.

1960

Erste Ausflüge mit dem Roller in die Parkanlage hinter dem Kastell Holten.

1960

Freibad Alsbachtal

Aus dokumentarischen Gründen habe ich mich verpflichtet gefühlt, auch dieses Foto einzustellen. :-) 

Das Freibad Alsbachtal gibt es nicht mehr.

Januar 1962

Kinderheim Bergsonne

6 Wochen Aufenthalt in einem Kinderheim in Garmisch-Partenkirchen, Gsteigstr. 28.

Ein grausiger, teils schon brutaler Umgang der Heimleitung und des Personals mit den Kindern wurde beobachtet.
Das war aber wohl Standard in den Kinderheimen der damaligen Zeit.

Zwangsfütterung, schriftliche Strafarbeiten, Aufsätze und 100x schreiben "ich darf nicht..., wegsperren, nachts stundenlanges Stehen im Bad ...

Behandlungen mit künstlicher Höhensonne (Augenschutz.)
war die neuste Therapiemethode für Kinder aus dem Ruhrpott.


Januar 1962

Kinderheim Bergsonne


Braun gebrannt und dick, damals die Attribute für kerngesund, sollten die Kinder zurückkommen. Die meisten Kinder hatten wohl den ersten Schock ihres Lebens erlebt.

um 1960

Idyllisch sah das Kinderheim ja aus.

1962

Der Eingangsbereich des Kinderheimes Bergsonne in Garmisch-Partenkirchen, Gsteigstr. 28.

1962

Die "Rache" des 7-jährigen:
Mit den Betreuerinnen (Schwestern genannt) wurde abgerechnet. :-)

Die Postkarte wurde sicher nicht abgeschickt.

Gegen Ende des Aufenthaltes hatte sich mein Konto an schriftlichen Strafarbeiten derart angesammelt, dass sie nicht mehr zu erfüllen waren.


1962

Die 2. Klasse in der katholischen Bruchschule Holten. Links unten schaut einer gelassen den Anstrengungen des Fotografen zu.

Lehrerin Quernheim (oben) führte ein strenges "Regiment".

Januar 1963

Kinderheim Oberhausen auf Borkum

Wieder 6 Wochen aus dem gewohnten Umfeld heraus in eine autoritäre Betreuung wie im Kinderheim in Garmisch-Partenkirchen.

Kaum ein Erwachsener hat  eine Vorstellung, wie lange 6 Wochen für ein Kind sein können.

1963

Ein geradezu paradiesischer Zustand in jungen Jahren, der mit den Freunden Klaus († 2005, links) und Willi († 2004, rechts) geteilt wird.

1963

Freundschaften, wie man sie nur in jungen Jahren schließt.

Mit Klaus Starke († 11.5.2005, links) wurden die ersten Lebensjahre geteilt.

1963

Eine weitere Freundschaft verband mich mit Willi Oeste (†2004), der 1963 seine Erstkommunion hatte.

1964

Ausflugsfahrten mit dem Bus wurden für Kinder von Betriebsangehörigen der Ruhrchemie AG organisiert. Hier ging die Fahrt zu einem Spielplatz nach Vonderort.

Mit Sitzplatz Nr. 5 des Reisebusses habe ich einen Wasserball gewonnen.

Rechts hinter mir Dieter Textorus und die stolzen Väter.

1966

Schullandheim in Wanderath (Eifel)

Betreuerin war Elsbeth Bettray

1968 

Messdiener (links) in der katholischen Kirche St. Johann in Oberhausen-Holten anläßlich der Hochzeit meiner Schwester Helga.

Im Hintergrund Kaplan Böse

September 1972

Die Schulzeit ist zu Ende, die Bundeswehrzeit steht noch bevor.

8 Wochen Urlaub in Prien am Chiemsee nach dem Motto: "Was kostet die Welt?"
Margit (links) hieß meine erste "Perle".


Bundeswehrzeit
10.1972 bis 9.1974:
 
Die 4. Gruppe-2. Zug des mFmBtrbBtl 810 in der Sagan-Kaserne in Wuppertal-Elberfeld (Cronenberg).
Im Hintergrund die Funkkabine (Shelter) mit den Sendeanlagen.

Die Sagan-Kaserne wurde 1936/7 erbaut und diente bis zum Ende des 2ten Weltkriegs dem Artillerie-Regiment 76 als Unterkunft. Ab 1957, mit der Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland, wurde die Kaserne bis 1994 von dem Fernmeldebetriebsbatallion 810 und der Fernmeldeausbildungskompanie 811 genutzt. Danach ging die Kasernen-Einrichtungen in private Hände (Technologie-Park), wie auch die der übrigen 3 Kasernen in Wuppertal.

1973 

Fahnenjunker-Lehrgang in der Tomburg-Kaserne, Rheinbach.

Drill, Ausbildung, Sport und weite Orientierungsmärsche sollten uns zu guten Truppenführern machen.
Die gute Laune war erst mal weg.
Ein Oberleutant im Unterricht zu mir: "Steinhaus, machen Sie mal ein dienstfreudiges Gesicht.."

Tage später smilte ich im Unterricht in Gedanken an eine Freundin vor mich hin, worauf mich der Oberleutnant wieder ansprach: "Steinhaus, warum grinsen Sie?" Meine Antwort: "Das ist die pure Dienstfreude, Herr Oberleutnant !"

August 1974

2-Wochen-Manöver in Bonenburg / Bad Willebadessen mit kullinarischen Genüssen, aber als Zugführer gab es noch weitere Aufgaben zu erledigen.
Das Morsen gehörte noch zu dem Handwerkszeug der 4. Kompanie. Im Hintergrund das Stromaggregat (das Moppel) zur Versorgung der Funkgeräte.

Gekauft habe ich die Pute für 27 DM in der naheliegenden Putenfarm, das Rupfen mußte ich selbst übernehmen, meine Jungs waren auf einmal sehr beschäftigt...

... und kamen dann schnell wieder zusammen. Die Pute wurde selbst am Lagerfeuer zubereitet, nur die Panierungsmethode hatte ich mir von Muttern falsch abgeschaut, so dass es die Panierung als Beilage gab, weil sie nicht haftete. Die meisten jungen Soldaten glaubten, das müsste so sein.

1974 bis 1979

Maschinenbaustudium in Siegen, Student  der Universität Siegen,
Fachbereich 11.

Eine unbeschwerte Zeit mit vielen Jobs nebenbei, Krankenpfleger im Marienhospital, Gärtnerarbeiten, im Betonwerk Fertighausteile verladen, im Apparatebau  Schweißnähte schleifen.
Immerhin gabs dort 16 DM die Stunde, interessant wurde es ab der 10ten Stunde, da gabs 100% mehr. Der Rekord war 34 Stunden an einem Stück Schweißnähte schleifen.
Die Nachhilfestunden in Mathematik (16 DM/Std) waren dagegen die reinste Lebensfreude.

Im Schachklub Weidenau spielte ich in der Verbandsliga Schach.

1976

Die alte
Ingenieur-Schule (Fachhochschule) in Siegen wurde 1974 in die Universität Siegen integriert.

Heute steht hier ein großer Berufsschulkomplex.

Gern gesehen waren in der Mensa (rechts) die Mädchen von der "Puddingschule" gegenüber!

ca. 1960

Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen in Siegen.

Rechts die Mensa und Aula,
Mitte unten die Verwaltung, dahinter Labor- und Maschinenräume,
links Hörsäle

Ausgedehnte Wanderungen im Rothaargebirge gehörten zum Ausgleich des Prüfungsdrucks dazu.

Das Foto zeigt das Ilsetal in der Nähe von Feudingen. In diesem Gebiet entspringen die Flüsse Lahn, Eder und Sieg.

Gesammelte Pilze, wie den abgebildeten Pfifferling, wurden zu Hause sofort zubereitet.
Etwa 20 Pilzarten haben wir gesammelt, teilweise verkauften wir gute Steinpilze auch an Restaurants und Hotels
(11 DM/kg).

6.8.1976

Standesamtliche Hochzeit in Wilnsdorf.
Wir wohnten damals in Wilnsdorf-Flammersbach.

Sommer 1984

Paddeltour auf der Eder, mit dem grünen Kajak Linse. Das wendige, auch für schnelle Gewässer geeignete Boot war nicht einfach zu steuern.

Von Frankenberg  konnte man aber gemütlich flußabwärts etwa 20 km bis zum Ederstausee paddeln.

1984

Ausgedehnte Flußwanderungen auf der Eder, Lahn und Weser bei jeder sich bietenden Gelegenheit.

Auf der Weser wurden von Hann. Münden bis Minden ca. 200 Flußkilometer in 5 Tagen mit dem gelben Kajak Pirol zurückgelegt.
Der Pirol war ein Wanderkajak, der einen guten Geradeauslauf hatte.

Neujahr 1984

Am ersten Brett wird im Dienste des Schachklubs Warstein um den Neujahrspokal des Schachklub Hegensdorf gekämpft, und natürlich wurde der Pokal heimgeholt.

1986

Unser erster Hund:

Collie-Hündin Lady war ein Leihhund, den wir auf vielen Wanderungen durch das Sauerland mitgenehmen durften.

September 1986

4-Wochen-Wohnmobiltour mit Kajaks nach Jugoslawien (Knin), Tuner See in Österreich, Zugspitze (Bild) und zum Chiemsee.

Für die Besteigung (Seilbahn) der Zugspitze (das Bild zeigt die österreichische Seite) brauchten wir die Kajaks aber nicht.

9.1986

Segeln auf dem Chiemsee. Die Jolle ging ganz schön flott ab, der Wind auf dem Chiemsee konnte schnell auffrischen.

Ulrike als Steuerfrau

3.10.1986 im Beruf:

Abteilungsleiter der Qualitätssicherung, Werkstofflabor und Härterei, hier auf dem Härterei-Kolloquium in Wiesbaden.

Ein Datum mit vielen Weichenstellungen: Die Entscheidung für einen Stellenwechsel und einen Umzug nach Bad Nauheim fiel, der erste Hund, ein Labrador Retriever, unsere Connie, wird auf dem Rückweg in Kaufungen gekauft.

Der Hund wird unsere Lebensführung und meine Sicht grundsätzlich ändern.

1991

Der erste Wurf!


Ausbruchssicher war der Welpenauslauf aber nicht. So kam es, dass ich aus meinem Fenster auf den angrenzenden Schulhof blickend die Schüler um viele kleine Welpen stehen sah. Mein erster Gedanke: Die Welpen kennste doch ....

1992

Wohnmobiltour Luxemburg
Connie vom Holt, mein erster Hund, eine Labrador-Hündin.
Das Bild ist in Luxemburg auf einer Wohnmobil-Tour 
aufgenommen.

Der Kajaksport wurde später zu Gunsten der Labbis aufgegeben, stattdessen gab's fast täglich 10-km-Wandertouren, am Wochenende auch 20 bis 30 km.

2002

Sagenhafte 15 Jahre und 2 Monate ist Connie alt geworden.
Sie hatte 4 Würfe, die sie mit Begeisterung großgezogen hatte. Danach hatte sie ihren wohlverdienten und guten Ruhestand angetreten. Mit ihr bin ich entfernungsmäßig in ihrem Leben locker einmal um die Welt gewandert.

Falko, ein stattlicher, eindrucksvoller Deckrüde, 42 kg, war Vater vieler gesunder Labbies.
Er vererbte dreifarbig, schwarz, blond und braun.

2003

Urlaubsfoto in Dänemark

Oktober 2009

September 2010

Angie
vor unserem Ferienhaus in Dänemark.

Ausgedehnte Spaziergänge in den Kieferwäldern in der Umgebung von Houstrup begeistern Hund und Herrchen.

September 2010

Abends wird noch auf der Terrasse geklönt.

September 2010

Schöne Naturaufnahmen sind ein weiteres Interessensgebiet im Urlaub.

Das Foto zeigt ein Großes Mausohr abends gegen 20 Uhr.

Mehr Fotos über die Fledermaus hier

Mai 2012

Es geht wieder auf Wandertour mit dem Kajak.

Dezember 2016

Lange Wanderungen durch den Taunus mit meinen drei Königspudeln Luise, Tosca und Jette (v.li.) sind für alle Beteiligten immer spannend.




Foto Rudi Maifeld

Dezember 2016

Landschaftsstimmung im Taunus.







Foto Rudi Maifeld

 
   
   
   
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